Es geht wieder los!

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ENDLICH, ENDLICH, ENDLICH!
Die Zahlen sind momentan auch im Kreis Gütersloh stabil unter 100 und somit sind auch wieder Konzerte im Freien möglich. Wir legen dann auch gleich mit drei Veranstaltungen los!
Diese werden auf der Außenfläche zwischen KGB und Gleisanlagen mit maximal 50 Besuchern stattfinden. Um Zutritt zu bekommen, müsst ihr neben einem Ticket einen offiziell gültigen Schnelltest (max. 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn) vorlegen. Bei vollständig Geimpften reicht der Impfpass bzw. eine entsprechende Bescheinigung bei Genesenen. Alles kompliziert, aber wir hoffen, ihr lasst euch davon nicht abschrecken!
Auf dem Veranstaltungsgelände gelten dann die üblichen Regeln mit Abstand, Maske, Kontaktdatenregistrierung (gerne über die Luca App) und Hygiene. 

Wir freuen uns wie wahnsinnig auf die folgenden Veranstaltungen:
05.06. 19 Uhr – Hello Piedpiper
10.06. 20 Uhr – Caroline Rosales (Lesung)
13.06. 15 Uhr – Ian Fisher

Tickets sind unter www.kgb-langenberg.de/tickets, bei der @plattenpalette im Sound Store
(Grüner Weg 10, Langenberg) oder an allen Eventim VVK-Stellen erhältlich. 
Nähere Infos zu den Künstlern bekommt ihr hier:


Hello Piedpiper kommt am 5. Juni zu uns. Im April 2020 veröffentlichte er sein neues Werk, „Oxygen“, als EP und setzt endlich seine Konzertreisen fort. Mikrofone, Klavierräume, Mischpulte und sogar Instrumente wurden geliehen, bei Freunden. Aufgenommen wurde zum größten Teil in Eigenproduktion. Das war wichtig für die Freiheit der Songs und die zeitintensiven Experimentier-und Arrangementphasen, die er sich im Studio trotz Förderung durch die Stadt Köln nicht hätte leisten können. Die 4 Songs gesellen sich gut zum Album „ The Raucous Tide“, die „cinematic Artpop“ Anwandlungen finden sich immer noch, auch die Harmonien in den Gesängen, auch die Klangdichte,jedoch blickt Bacchet hier ein wenig in neue Richtungen, ersetzt zu großen Teilen Akustik Gitarre durch elektrische und nutzt dieses Mal auch schöne Synthesizer. Die 4 Songs kommen insgesamt etwas rauher und poppiger daher bleiben dem Hello Piedpiper Sound allerdings weiterhin treu.

Caroline Rosales kommt am 10. Juni zu uns in den Bahnhof und liest aus ihrem aktuellem Buch ‚Sexuell verfügbar‘.
In dem Buch zieht sie eine anschauliche und sehr persönliche Bilanz des Feminismus. Ihr Buch „Single Mom“ kommt dieses Jahr in verfilmter Form. Zur Zeit tourt sie mit dem aktuellen Buch (Ullstein Verlage, erschien Anfang 2019) durchs Land. Die Lesung veranstalten wir zusammen mit der Buchhandlung ‚Lesart‘ aus Rheda.
Die 37-jährige Autorin hat bereits mehrere Sachbücher geschrieben, arbeitet als Redakteurin der FUNKE Zentralredaktion in Berlin und ist Kolumnistin bei der Berliner Morgenpost. Sie schreibt hauptsächlich über Kultur- und Gesellschaftsthemen. Mit ihren Beiträgen bei ZEIT Online über Prostitution, Mode, Mutterrollen oder Weiblichkeit sorgt sie gerne für Debatten.

Buchrückseite:

»Aufklärung ist meine Nr. 1 in gesellschaftlichen Fragen und genau das findet in diesem Buch statt. Hier geht es um die Feinheiten. Für mehr Bewusstsein, mehr Sensibilität mehr Selbst-Erkenntnis und -Bestimmung. Gut für mich –gut für alle.« Inga Humpe
Es wird viel geredet über die patriarchalisch geprägte sexistische Gesellschaft, doch selten über den Nährboden, der das Wachstum solcher männlich-dominierten Machtstrukturen begünstigt. Caroline Rosales erzählt nah an ihrer eigenen Geschichte, wie bereits kleine Mädchen darauf konditioniert werden, lieb und höflich zu sein und dem Onkel doch ein Küsschen zu geben. Und wie aus diesen Mädchen Frauen werden, die mehr auf das Gegenüber achten als auf sich selber. Das müssen wir ändern. Denn es gibt viele Grauzonen zwischen unserer Erziehung, Missbrauch und Feminismus. Hier werden sie beleuchtet.

Zuletzt stand Ian Fisher mit Tour of Tours auf unserer Bühne, eines der letzten Konzerte die im KGB stattgefunden haben. Diesmal kommt er alleine, und wir freuen uns riesig auf ihn!
Vor über einem Jahrzehnt hat Ian Fisher seine Heimat Missouri verlassen um nach Europa zu kommen. Sein Musikstil ist seit diesem Umzug im ständigen Wandel und kommt immer mehr in einem eigenständigen Zuhause an, welches irgendwo zwischen Wien, Berlin und Kapstadt liegt und zum Glück immer noch gut nach Americana Roots duftet. Das Rolling Stone Magazine beschreibt den Stil auf seinem letzten Album „Idle Hands“ gar als „half Americana and half Abbey Road-worthy pop“ – ein Kompliment für Ian, der sich nach zahlreichen Produktionen und Tourneen unterm Strich immer noch als ein Geschichtenerzähler sieht, der seine lyrischen Pointen und auch seine Sounds fern jeglicher Grenzen sucht.