SONNTAG AM SEE – 23.08.2020

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Unser beliebtes Festival ‘Sonntag am See‘ können wir nun nachholen!
Am 23.08. werden uns die beiden Bands Staring Girl und Jenobi
einen wunderschönen Nachmittag am Mastholter See bereiten.
Tickets bekommt ihr ab sofort!

Einlass: 15.00 Uhr
Beginn: 16.00 Uhr
Tickets: 15€ VVK (ggf. inkl. Gebühren), 19€ AK
erhältlich unter www.kgb-langenberg.de/tickets

STARING GIRL
Es gibt diese Bands. Einerseits versteht man nicht, warum sie es bislang nicht auf die ganz großen Bühnen geschafft haben, andererseits möchte man das gar nicht. Man möchte dieses Kleinod an Außergewöhnlichkeit ganz für sich alleine haben. Staring Girl ist so eine Band. Obwohl sie bereits vor einigen Jahren fast schon gewaltvoll in die erste Reihe gezerrt wurde –als Gisbert zu Knyphausen einen Song von ihr in der Show TV Noir coverte –, weigert sie sich nach wie vor beharrlich, den ihr zugewiesenen Platz einzunehmen. 2018 erschien mit „In einem Bild“ das zweite Album von Staring Girl. Sechs Jahre und mehrere Bandumbesetzungen nach dem Debüt-Album „Sieben Stunden und vierzig Minuten“. Umso erstaunlicher, dass sie gleich 2019 eine EP mit Band-Klassikern in neuen Versionen nachlegten. Jenseits von musikalischen Trends haben sich Staring Girl über die Jahre unbeirrt weiterentwickelt und mittlerweile einen vollendeten Band-Sound gefunden, der hierzulande einzigartig ist. Mit Frenzy Suhr (Bass), Jens Fricke (Gitarre), Gunnar Ennen (Gitarre/Tasten) und Neuzugang Lennart Wohlt (Schlagzeug) scheint der Sänger/Songwriter/Texter Steffen Nibbe die gesuchte Staring Girl-Besetzung gefunden zu haben. Ein neues Album ist bereits in Planung.

JENOBI
Im Oktober 2010 nahm die damals 19 Jahre alte Bassistin Jenny Apelmo den Nachtzug von Göteborg nach Berlin. Aus geplanten 10 Monaten Aufenthalt sind inzwischen 10 Jahre geworden. Heute wohnt die Schwedin in Hamburg und komponiert unterdem Künstlernamen „Jenobi“ eigene Musik. In ihren Liedern ist ein großer Einfluss der schwedischen Indierock-Szene zu erkennen.Lange dunkle Winter und tiefsinnige Texte vermischen sich mit einer zarten Stimme und groovigen Beats. Wer die EP „Pretty confused, walking home with no shoes“ kennt, die Apelmo 2016 unter dem damaligen Künstlernamen „Felicia Försvann“ veröffentlichte, kann mit einer großen Überraschung rechnen. Der zarte und süßliche Indiepop hat eine deutlich reifere und selbstsichere Attitüde bekommen. In Jenobis Pressetext heißt es “I’ve done sweet. More by accident than design. Now I’m dead serious”. Das hübsche Gitarrenpicking ist durch eine intensive E-Gitarre ersetzt worden und das Songwriting erinnert nun eher an Lykke Li oder Feist. Zusammen mit Schlagzeuger Felix Roll und Gitarristin Dorothee Möller fährt Jenobi nun auf Tour um sich und ihre neuen Bandmitglieder vorzustellen. Gespannt sein darf man auf das gerade entstandene Debütalbum, das im Laufe 2020 veröffentlicht wird