Nachdem Neom so gut ankam, freuen wir uns nun auf das Berliner Instrumental Rock Trio ZAHN! Tickets gibts es online über Hoeme, im Soundstore Wiedenbrück und im KGB während unserer Veranstaltungen.
Zur Band:
as zweite ZAHN–Album. 11 Songs in über 80 Minuten.Ohne Stimmen, ohne Grenzen.Die drei Berliner Chris Breuer, Felix Gebhard und Nic Stockmann sind frei in dem, was sie tun und strengdamit, wie sie es tun.Da pöppeln minutenlang klapprige Elektrobeats zu wabernden analogen Synthiesounds, umgarnt vonwunderschönen getupften Gitarrenmelodien, dann wiederum stapft man mit Tarantinound GIANT SANDdurch die Texanische Wüste, die musikalische Luft scheint zu flirren, der Schweiss tropft. Wir kennen unsaus. Doch überall lauert Gefahr. Zu jedem Moment, sei er auch noch so schön, organisch, ja fastromantisch, kann etwas Furchtbares passieren. Und es passiert – oft spät im Arrangement, aber es passiert. Sei es durch den Breuerschen Hyperbass, NicStockmanns ausuferndes Schlagzeug oder den Noise und die Achtelgitarre von Felix Gebhard. Da ist erdann, der Rock, den wir die ganze Zeit gespürt haben. Und was für einer. Gesuhlt, ohne Angst vor demKlischee. Standen wir gerade noch bei TO ROCOCO ROTin einer Berliner Galerie in den 90ern, ertappen wir uns eine Sekunde später, einer seltsamen Logik folgend, wie wir die eigene Heizung zu einem Riff à la THEMELVINS anspringen. Prollig und breitbeinig, wie das sein muss. Und dann – mal fließend, mal abrupt:Kommando zurück! Schönheit, Zerbrechlichkeit und ja – zurück in der Moderne. Keine Angst, wir stecken nicht in einem musikalischen Potpourri, mit wild wechselnden Genre–Angebereien.Der Faktor Zeit spielt hier die entscheidende Rolle. In durchschnittlich 7 Minuten pro Song lässt sich einiges erzählen und ZAHN sind dabei gesprächig, aber nicht geschwätzig.